Gefördertes Projekt: Optimierte Feuerungsanlage bei der Kalkherstellung (Baustoffindustrie)

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Bei der Effizienzmaßnahme in diesem Projekt handelt es sich um die Installation eines neuen Brenners bei einem Drehrohrofen in der Kalkherstellung. Der Brenner im Ist-Zustand hat eine in der Form nicht anpassbare Flamme und kann daher nur mit Braunkohlestaub befeuert werden. Mit dem in dieser Maßnahme geplanten neuen Multikanal-Brenner lässt sich zukünftig die Form der Flamme in Echtzeit an die Brennvorgänge und die verwendeten Energieträger anpassen. Durch den großen Regelbereich und das stabile Brennverhalten über den Regelbereich wird nicht nur die Energieeffizienz verbessert, sondern auch neben Braunkohlestaub der Einsatz eines gewissen Anteils sogenannter Sekundärbrennstoffe ermöglicht. Diese Sekundärbrennstoffe sind Industrieabfälle, die sogar einen leicht höheren Heizwert als Braunkohlestaub aufweisen. Durch die bessere Flammenform des neuen Brenners kann die Ofenleistung bei gleichbleibender Jahresproduktion gesteigert werden. Dadurch werden weniger Chargen pro Jahr benötigt und so die fixen Energieverluste verringert. Eine weitere effizienzsteigernde Auswirkung hat die durch den neuen Brenner homogener verteilte Asche im Brennraum, die wie eine Isolationsschicht wirkt und die Abwärmeverluste mindert.