Gefördertes Projekt: Nutzung von Gichtgase zur Winderhitzung im Hochofenprozess (Stahlherstellung)

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Die geplante Effizienzmaßnahme zielt auf eine Reduzierung des Energiebedarfs des Hochofenprozesses bei der Stahlherstellung ab. Beim Hochofenprozess werden dem Hochofen Heißwinde zugeführt. Die Heißwinde werden in sogenannten Winderhitzern erzeugt, die einen sehr hohen Energiebedarf aufweisen. Die Energie wird derzeit durch Erdgas bereitgestellt. Geplant ist, dass der Energiebedarf der Winderhitzung durch eine erweiterte Nutzung von Gichtgasen gedeckt wird. Gleichzeitig soll durch ein höheres Temperaturniveau in den Heißwinden Koks im Hochofenprozess eingespart werden. Bei der Maßnahme handelt es sich um die Installation von Heißwind-Wärmetauschern, zusätzlichen Gichtgasleitungen, Komponenten zur Druckerhöhung sowie MSR-Technik. Die jährliche Einsparung durch die Maßnahmenumsetzung beläuft sich dabei auf insgesamt 5.757,71 t CO2.