Gefördertes Projekt im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz: Energetische Optimierung eines Pelletwerkes (Holzindustrie)

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Ein Pelletwerk möchte durch drei Maßnahmen seinen Energieverbrauch optimieren. Für eine energieeffizientere Vorzerkleinerung des Eingangsmaterials werden die bestehenden drei Hammermühlen gegen eine Kollermühle mit vorgeschaltetem Sieb ausgetauscht. Da bei der Zerkleinerung von Holz mit einer Kollermühle keine Trockenvermahlung erforderlich ist, kann sie in ihrer Funktion auch die bestehenden zwei Trockenmühlen ersetzen. Mit dem Einsatz der neuen Kollermühle wird sich der Strombedarf der Vorzerkleinerung um mehr als 60 Prozent reduzieren. Auch wird die Kühlung und Entstaubung der gepressten Pellets optimiert, indem die Aspirationsanlage näher an die Pelletpressen positioniert wird und der Rohrweg verkürzt wird. Dadurch wird deutlich weniger Lüfterleistung benötigt. Zudem ersetzt eine Holzgasanlage mit nachgeschaltetem BHKW den bisherigen Strombezug und einen Teil des Fernwärmebezugs. Die Inbetriebnahme einer zusätzlichen Pelletpresse und Erweiterung der Bandtrocknungsanlage wird die bestehende Pelletproduktion um 5.000 Tonnen ausweiten und die Holzgasanlage speisen. Mit Etablierung der Prozesskette wird ein Energieträgerwechsel von fossil zu erneuerbar realisiert. Durch die Umsetzung der drei Maßnahmen können THG-Emissionen in Höhe von 4.057 t CO2 vermieden werden.