Gefördertes Projekt im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz:  Treibhausgas-Einsparung durch Umstellung auf getrennte Vermahlung der Zementkomponenten (Baustoffindustrie)

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Ein Zementwerk stellt den Vermahlungs- und Vermischungsprozess um. Statt wie bisher alle Zementkomponenten gemeinsam in den Mühlen zu vermahlen, sollen sie auf separaten Mahlstrecken zerkleinert und erst danach vermischt werden. Auf diese Weise werden Zementklinker, Kalkstein, Gips und Brechsand nicht mehr auf die notwendige Feinheit des Hüttensands gemahlen, sondern geringere, optimale Korngrößen dieser Komponenten erreicht. Dadurch wird der elektrische Energieaufwand für die Walz- und Kugelmühlen auf ein Minimum reduziert. Die Umstellung führt außerdem dazu, dass der Anteil des Zementklinkers, der für den Hauptanteil der Treibhausgasemissionen in der Zementherstellung verantwortlich ist, deutlich gesenkt und durch Hüttensand ersetzt werden kann. Mit Umsetzung der Maßnahme werden jährlich 20.700 Tonnen weniger THG-Äquivalente ausgestoßen.