Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz - Zwölfte wettbewerbsrunde

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Seit dem 1. November ist die Novellierung der „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) mit dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz in Kraft getreten und erweitert den bisherigen Förderwettbewerb Energieeffizienz. So können ab sofort Unternehmen investive Maßnahmen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz für eine Förderung bis zu 60 Prozent einreichen.

Zeitgleich ist die zwölfte Wettbewerbsrunde in der neu benannten „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb“ gestartet. Die Runde ist bis maximal zum 28. Februar 2022 geöffnet, kann aber bei einer Überschreitung des Rundenbudgets bereits vorzeitig geschlossen werden. Eine rechtzeitige Einreichung des Förderantrags ist daher sinnvoll.

Förderwettbewerb adressiert alle klimaschutzzielorientierte Unternehmen

Diese novellierte Richtlinie unterstützt mehr als bisher alle ambitionierten Projekte, mit denen Unternehmen eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch Investitionen in energie- und ressourcensparende Technologien voranbringen. Vom großen Industrieunternehmen bis hin zum Familienunternehmen können Unternehmen, egal welcher Rechtsform und Branche, ihre Ideen in einem zweitstufigen Antragsverfahren zur Förderung stellen. Auch für Contractoren ist der Förderwettbewerb offen.

Sie entscheiden selbst wieviel Förderung Sie für ihre geplanten Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen im Wettbewerb beantragen. Gefördert werden die Projekte mit der besten Fördereffizienz in einer Wettbewerbsrunde: Je höher die Einsparung oder je geringer die beantragte Förderung ist, desto besser die Chancen auf eine Förderung. Ideen für eine Förderung von Investitionen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz in Ihrem Unternehmen können sie vorab mit dem Fördereffizienz-Rechner prüfen.

Der BMWi-Wettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz auf einen Blick:

  • technologie- und branchenoffene Förderung von Maßnahmen zur energetischen Optimierung industrieller und gewerblicher Anlagen und Prozesse (u.a. Abwärmenutzung, EE-Prozesswärmebereitstellung)
  • zweistufiges Antragsverfahren mit Skizze und anschließendem Online-Einsparkonzept
  • Zuschuss bis zu 60 % der förderfähigen Kosten
  • maximal 10 Mio. Euro Förderung pro Vorhaben
  • kontinuierliche Antragstellung mit mehreren Stichtagen im Jahr
  • Fördereffizienz als zentrales Kriterium für die Förderentscheidung

Neuer Fördergegenstand „Transformationskonzepte“

Zusätzlich werden Unternehmen seit dem 1. November 2021 gefördert, wenn Sie planen Ihr Unternehmen zu dekarbonisieren. Mit bis zu 80.000 Euro wird die Erstellung eines Transformationskonzeptes unterstützt, welches langfristig eine Reduzierung des CO2-Ausstoß ermöglicht. Alle weiteren Informationen finden Sie unter Transformationskonzepte.

Thematisch und individuell informieren

Gerne informieren wir Sie individuell zu den neuen Fördermöglichkeiten im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz, empfehlen Ihnen aber unser thematisch angepasstes Webinar-Angebot. In den ca. einstündigen Webinaren werden Fragen direkt beantwortet, melden Sie sich zu den Veranstaltungen an. Alternativ können Sie auch die Beratungs-Hotline kontaktieren.