Wettbewerbskriterien und Förderkonditionen

Ein Ingenieur telefoniert, schaut dabei auf seinen Rechner und kontrolliert seine Wettbewerbskriterien und Förderkonditionen
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Um zum Wettbewerb Energieeffizienz zugelassen zu werden, muss Ihr Projekt folgende Kriterien erfüllen:

Energiekostenbezogene Amortisationszeit

Eine wichtige Grundvoraussetzung für eine Teilnahme am BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz ist die energiekostenbezogene Amortisationszeit Ihres Vorhabens. Diese muss ohne Förderung mindestens vier Jahre betragen. Die Amortisationszeit berechnet sich, indem die förderfähigen Kosten (in Euro) durch die Summe des Produkts aus Endenergieeinsparung pro Energieträger (in Kilowattstunden pro Jahr) und Energiepreis pro Energieträger (in Euro pro Kilowattstunden) geteilt werden.

Nutzungsdauer

Jede geförderte und in Betrieb genommene Anlage bzw. Technologie ist über die beim Wettbewerb Energieeffizienz angerechnete Nutzungsdauer (mindestens drei Jahre) zweckbestimmt weiter zu betreiben.

Projektlaufzeit

Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal drei Jahre.
Das Projekt ist auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland umzusetzen.

Wettbewerbskriterium: Fördereffizienz

Zentrales Auswahlkriterium für die Förderentscheidung ist die je Fördereuro erreichte CO2-Einsparung pro Jahr.

Die Förderkonditionen sind:

Förderquote

Es gilt eine maximale Förderquote von 50 Prozent der effizienzbezogenen Kosten (Investitionsmehrkosten, Nebenkosten und Kosten für die Erstellung oder Bestätigung des geforderten Einsparkonzepts). Damit wird eine maximale Obergrenze der Förderquote festgelegt; jeder Antragsteller kann de facto bis zu dieser Obergrenze selbst entscheiden, welche Förderquote er – unter wettbewerblichen Gesichtspunkten – für sein Effizienzprojekt beantragt.

Fördersumme

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung. Sie wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Die maximale Fördersumme beträgt fünf Mio. Euro pro Investitionsvorhaben.

Grundsätzlich sind Subventionen nach dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union verboten, da sie wettbewerbsverzerrend wirken können. Das dem Förderprogramm "BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz" zugrunde liegende Förderkonzept wurde jedoch allgemein und nicht selektiv ausgestaltet. Zuwendungen aus dem Förderprogramm "BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz" sind deshalb nicht als staatliche Beihilfe einzustufen.

Die vollständigen Fakten zum BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz sind in der Förderrichtlinie (gültig ab 1. April 2019) einsehbar.

Sie sind als Unternehmer anderen im Wettbewerb gern einen Schritt voraus? Sie haben Ideen, wie Sie den Energieverbrauch in Ihrem Betrieb senken können? Dann nutzen Sie den "BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz", um die Wirtschaftlichkeit einer Energieeffizienzmaßnahme mit einer Förderquote bis zu 50 Prozent erheblich zu steigern.

Prüfen Sie mit dem Fördereffizienz-Rechner, ob Sie mit Ihrer/n Maßnahme/n im Wettbewerb gefördert werden können und welche Fördereffizienz sie aufweist/en.

Inspirationen für förderfähige Projekte finden Sie unter Projektideen.

Kontakt

Wenn Sie Fragen zum BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz, zu Ihrer Maßnahme oder zu Ihrem Antrag haben, dann treten Sie mit uns in Kontakt!