Einsatz hocheffizienter Gleichrichter in der Galvanik (produzierendes Gewerbe)

Ein Unternehmen setzt für die Galvanisierung von Werkzeugen mehrere Gleichrichter ein. Dabei handelt es sich um Gleichrichter mit Selen-Dioden, die zur Einstellung der Gleichstromleistung mit mechanischem Stellelementen arbeiten. Das Verfahren beruht auf dem elektrolytischen Abscheiden von Metallen auf einer Oberfläche, wobei zwischen dem zu galvanisierenden Bauteil und einer Anode eine Gleichspannung angelegt wird. Die bestehenden Gleichrichter weisen einen für den Einsatzfall niedrige Energieeffizienz auf. Die mechanischen Stellelemente ermöglichen nur eine ungenaue Einstellung. Es muss ständig nachgeregelt werden, um die angestrebte Gleichstromleistung einzustellen. Zudem unterliegen die Selen-Dioden einem Alterungsprozess und verlieren mit den Jahren an Wirkungsgrad. Im Projekt sollen die vorhandenen Gleichrichter durch hocheffiziente, luftgekühlte Gleichrichter vorzeitig ersetzt werden. Diese sind für den Einsatz besser geeignet, da sie über eine digitale Regelung mit hoher Regelungsgenauigkeit verfügen. Ferner arbeiten sie mit Schottky-Dioden, die im Vergleich zu Selen-Dioden einen geringeren Spannungsabfall aufweisen. Durch die Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahme kann der Stromverbrauch innerhalb der Nutzungsdauer von zehn Jahren um 688 MWh reduziert werden.