Energetisch optimierte Erneuerung der Kälteerzeugung (Kunststoffindustrie)

In einem Unternehmen der Kunststoffbranche erfolgt nach der Extrusion von Kunststoffrohren deren Abkühlung mittels Wasser bei einer Vorlauftemperatur von 12°C. Die erforderliche Kältemenge wird dabei durch eine luftgekühlte geregelte Kompressionskälteanlage erzeugt. Um die Stromeffizienz zu erhöhen, werden die Kompressionskälteanlage sowie diverse Pumpen ersetzt. Zusätzlich wird ein Freikühler eingesetzt, welcher bei Außentemperaturen bis 6°C die benötigte Kälteleistung vollständig alleine bereitstellen kann. Durch die Nutzung der freien Kühlung bei niedrigen Temperaturen können erhebliche Stromeinsparungen erreicht werden. Bei mittleren Temperaturen erfolgt ein Mischbetrieb zwischen dem Freikühler und der Kompressionskälteanlage. Die kalkulierten Stromeinsparungen summieren sich über die Nutzungsdauer von 12 Jahren auf circa 5.100 MWh.