Energierückgewinnung im Produktionsprozess (Chemieindustrie)

Die geplante Effizienzmaßnahme eines Unternehmens der chemischen Industrie sieht die Energierückgewinnung an der einen Produktionsprozess verlassenden Druckluft vor. Die Druckluft wird am Eingang des Prozesses auf einem Druckniveau von 8 bar bereitgestellt und verlässt diesen im Anschluss sauerstoffarm und auf nahezu dem gleichen Druckniveau. Im Projekt soll am Ausgang des Prozesses eine Turbine installiert werden, über welche die sauerstoffarme Druckluft geleitet wird und diese somit antreibt. Die Turbine ist mittels einer Rutschkupplung mit der Welle des Druckluftkompressors verbunden, wodurch sich das Drehmoment verringert, welches der Antrieb des Kompressors zur Drucklufterzeugung erbringen muss. In der Folge verringert sich daher die Stromaufnahme des Druckluftkompressors und innerhalb der Nutzungsdauer von zehn Jahren kann eine Stromeinsparung von 107.730 MWh erreicht werden.