Navigation

15.06.2026 -

Start der 4. Runde mit Änderung im Auswahlprozess

Einleitung

Die vierte Runde in 2026 wird vom 1. Juli bis max. 31. August geöffnet sein.

zwei Hände halten eine Glaskugel vor grünem Hintergrund, Icon in Wolken-Form mit Text "CO2" und Pfeilen nach unten

© stock.adobe.com - doidam10

Die vierte Runde des EEW-Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz ist ab dem 1. Juli 2026 geöffnet. Bis maximal 31. August 2026 können im branchen- und technologieoffenen Wettbewerb Anträge aus zuvor positiv bewerteten Skizzen für geplante Energie- und Ressourceneffizienzprojekte eingereicht werden.

Es stehen 60 Millionen Euro Rundenbudget zur Verfügung und die maximale Förderquote beträgt 60 Prozent. Pro Vorhaben können maximal 20 Millionen Euro gefördert werden.

Die neue Wettbewerbsrunde startet mit einer Erleichterung: Anstelle der bisherigen maximal 80 Prozent Wettbewerbsgewinnern einer Runde (gemessen an der Zahl der Anträge) können zukünftig bis zu 85 Prozent der Unternehmen profitieren. Vor allem in Runden, in denen das Budget nicht vollständig ausgeschöpft wird, können hierdurch noch mehr hocheffiziente Investitionsprojekte von einer Förderung profitieren.

Der EEW-Förderwettbewerb im Überblick:

  • Energie- und Ressourceneffizienzprojekte sowie Vorhaben zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Prozesswärme und Elektrifizierung
  • Anträge können nur nach positiv bewerteten Skizzen gestellt werden
  • maximale Förderquote: 60 Prozent
  • pro Vorhaben sind maximal 20 Millionen Euro Förderung möglich
  • Unternehmen entscheiden selbst, wie viel Förderung sie für ihre geplanten Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen beantragen
  • je höher die Einsparung im Verhältnis zur beantragten Förderung ist, desto besser die Chancen auf eine Förderung

Das aktualisierte neue Merkblatt sowie alle weiteren Unterlagen und ein Video, das die Antragseinreichung im elektronischen Formularsystem easy-Online erklärt, ist zu finden unter der Rubrik Antragstellung.

Einen Einblick in die geförderten Projekte bietet die Projektübersicht

Informationen zu Webinaren und zur Anmeldung.

23.04.2026 -

Start der 3. Runde im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz 2026

Einleitung

Die dritte Runde des technologie- und branchenoffenen EEW-Förderwettbewerbs in 2026 ist vom 1. Mai 2026 bis max. 30. Juni 2026 geöffnet.

Praxisbeispiel: CEMEX Zement GmbH

© CEMEX Deutschland - Thomas Weber

Die dritte Runde des Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz startet am 1. Mai 2026 mit einem Rundenbudget von unverändert 60 Mio. Euro und einer maximalen Förderquote von 60 Prozent. Pro Vorhaben können maximal 20 Mio. Euro gefördert werden.

Der EEW-Förderwettbewerb richtet sich vor allem an ambitionierte, größere Investitionsprojekte in Unternehmen, die mit effizienten Technologien möglichst viel CO₂ einsparen. Dies kann z. B. erreicht werden mit einer Steigerung der Energieeffizienz in Anlagen und Prozessen, der Nutzung erneuerbarer Energien für Prozesswärme, mit Abwärmenutzung und Kreislaufansätzen oder Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz und Materialeinsparung. Entscheidend ist: Die Projekte müssen messbar Treibhausgase einsparen und sich im Wettbewerb gegenüber anderen Vorhaben durch hohe CO-Einsparung pro Förder-Euro durchsetzen.

Einen Einblick in die Vielfalt der im technologie- und branchenoffenen Förderwettbewerb geförderten Projekte bietet die Projektübersicht.


Effizienzmaßnahmen mit viel Einsparpotenzial

Unter den bisher geförderten Projekten sind Vorhaben aus energieintensiven Branchen, wie z. B. der Baustoffindustrie. Hier ist das Potenzial für CO2-Einsparungen oft besonders groß. Dazu zählt z. B. das Vorhaben der CEMEX Zement GmbH. Hier konnte mithilfe der Förderung eine signifikante Emissionsreduktion bei der Zementherstellung erzielt werden.

Bei dem Projekt der Currenta GmbH kommt eine Großwärmepumpe in einer neuen energieeffizienten Herstellungsanlage für Tabletten zum Einsatz, durch die im Vergleich zu herkömmlicher fossiler Energiebereitstellung viele Tonnen CO₂ eingespart werden.

Die Vielzahl an Projekten aus unterschiedlichen Branchen, die bisher im Förderwettbewerb der EEW gefördert wurden, stehen mit Kurzbeschreibungen der Maßnahmen und deren geplanten CO2-Einsparungen zur Verfügung.

Alles Wissenswerte rund um die Antragstellung und ein Video das die Antragseinreichung im elektronischen Formularsystem easy-Online erklärt, ist zu finden unter der Rubrik Antragstellung.

Transformationspläne identifizieren Einsparpotenzial

Weltweite Versorgungsengpässe bei Öl und Gas werfen die Frage auf, wie Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern verringert und der Einsatz Erneuerbarer Energien schneller ausgebaut werden kann. Die EEW-Transformationspläne sind strategische Fahrpläne, die Unternehmen dabei helfen, ihre Dekarbonisierung systematisch zu planen. Sie nehmen den ganzen Betrieb in den Blick, inklusive Energieflüsse, Emissionsquellen und Einsparpotenziale.

Ein zusätzlicher Vorteil für Unternehmen: Ein großer Teil der Kosten für Beratung, Analysen und Konzepterstellung wird gefördert. Ein Transformationsplan stellt eine gute Entscheidungsgrundlage für Investitionen dar und zeigt, welche Maßnahmen den größten Effekt haben und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Anträge für Transformationspläne können kontinuierlich eingereicht werden. Einen ersten Überblick bietet das Video zur Antragseinreichung des Transformationsplans im elektronischen Formularsystem easy-Online.

Webinare

Die Webinare zum Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz sowie zu den Transformationsplänen (EEW-Modul 5) informieren Sie ausführlich und bieten die Möglichkeit, Fragen direkt an den Projektträger zu stellen.

Informationen zu Webinaren und zur Anmeldung.

08.04.2026 -

dena Energy Award Unternehmen können sich ab sofort bewerben

Einleitung

Einladung zum Energy Efficiency Award

© dena

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zeichnet besonders herausragende Energieeffizienz- bzw. Klimaschutzprojekte nationaler und internationaler privater oder öffentlicher Unternehmen mit dem „dena Energy Award – efficiency and climate action“ (bis 2025 Energy Efficiency Award) aus. In den Projektkategorien werden Projekte gesucht, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden oder sich kurz vor der Inbetriebnahme befinden.

Die Nominierten für den Sonderpreis für kleine und mittlere Unternehmen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, der Preisträger in Höhe von 3.000 Euro. Der dena Energy Award wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) sucht Projekte, die aufzeigen, wie Unternehmen erfolgreich den Energieverbrauch und den Ausstoß von Treibhausgasen senken.


Expertenjury bewertet in drei Wettbewerbskategorien

Interessierte Unternehmen jeglicher Größe und Branche aus dem In- und Ausland können sich bis zum 5. Juni 2026 mit einem oder mehreren Wettbewerbsbeiträgen bewerben.
Zur Auswahl stehen folgende Kategorien:

  • Move forward! Ausgezeichnet werden ganzheitliche Klimaschutzstrategien mit konkreten Projekten, die maßgeblich zur Dekarbonisierung und zum Erreichen von Klimaneutralität beitragen.
  • Go smart! Prämiert werden innovative Energieeffizienztechnologien, die messbare Einsparpotenziale erschließen. Dazu gehört der Einsatz fortschrittlicher Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
  • Act together! Gewürdigt werden vorbildliche Kooperationen in Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekten. Im Fokus stehen gemeinsame Projektentwicklungen, Contracting-Lösungen und die Errichtung von zukunftsfähigen Infrastrukturen.

Zusätzlich wird unter allen Einsendungen folgender Sonderpreis für ein kleines bzw. mittleres Unternehmen (KMU) vergeben:

  • Pioneer (Publikumspreis): Honoriert wird das besondere Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen, die trotz begrenzter Mittel die Herausforderungen der Energiewende als Chance begreifen und eine Vorreiterrolle übernehmen.


Die Gewinner aller Kategorien werden auf dem dena Energiewende-Kongress am 9. November 2026 in Berlin mit einer eigenen Award-Zeremonie ausgezeichnet. Der Gewinner des Sonderpreises für kleine und mittlere Unternehmen wird durch das Publikum des dena Energiewende-Kongresses gewählt.

Alle Informationen zur kostenfreien Teilnahme, die Teilnahmebedingungen, das Onlinebewerbungsformular sowie Informationen zu den Preisträgern der letzten Jahre finden sich auf der Webseite des dena Energy Awards.

25.02.2026 -

Start der 2. Runde im Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz und Ausblick 2026

Einleitung

Die zweite Runde des technologie- und branchenoffenen EEW-Förderwettbewerbs in 2026 ist vom 1. März 2026 bis max. 30. April 2026 geöffnet.

Holzquader

© stock.adobe.com - MdForid

Die zweite Runde des EEW-Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz startet am 1. März 2026 mit einem Rundenbudget von 60 Millionen Euro.

Die maximale Förderquote beträgt 60 Prozent und pro Vorhaben können maximal 20 Millionen Euro gefördert werden.

Der Wettbewerb im Überblick:

  • Energie- und Ressourceneffizienzprojekte sowie Vorhaben zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Prozesswärme und Elektrifizierung
  • Anträge können nur nach positiv bewerteten Skizzen gestellt werden
  • maximale Förderquote: 60 Prozent
  • pro Vorhaben maximal 20 Mio. Euro Förderung möglich
  • Unternehmen entscheiden selbst, wieviel Förderung sie für ihre geplanten Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen beantragen
  • je höher die Einsparung oder je geringer die beantragte Förderung ist, desto besser die Chancen auf eine Förderung

Auch die kommenden Runden in 2026 stehen bereits fest:

  • Dritte Runde: 01. Mai bis maximal 30. Juni 2026
  • Vierte Runde: 01. Juli bis maximal 31. August 2026

Weitere Informationen zu den Wettbewerbsrunden.

Einen Einblick in die Vielfalt der im Förderwettbewerb geförderten Projekte bietet die Projektübersicht. In den Praxisbeispielen werden ausgewählte Förderprojekte ausführlicher vorgestellt, darunter das Vorhaben der KME Germany GmbH: Durch die  EEW-Förderung konnte das Unternehmen in einen neuen  Raffinationsofen investieren, mit dem der standortinterne Recyclinganteil sowie die Rückgewinnung und Wiederaufbereitung wertvoller Rohstoffe deutlich gesteigert und gleichzeitig der Bedarf an primärem Kupfer reduziert werden können. Die verbesserte Ressourceneffizienz führt zu einer jährlichen CO₂-Einsparung von rund 7.955 Tonnen.

Praxisbeispiel: KME Germany GmbH - Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

© KME Germany GmbH

Bei dem geförderten Projekt der Currenta GmbH kommt eine Großwärmepumpe zum Einsatz, durch die im Vergleich zu herkömmlicher fossiler Energiebereitstellung jährlich rund 2.300 Tonnen CO₂ eingespart werden. Für die Wärme- und Kältegewinnung wird dabei neben Abwärme auch Umweltwärme genutzt.

Praxisbeispiel: Currenta GmbH

© Stefan Hagedorn

Die Anlage wurde durch das Unternehmen Currenta errichtet und wird im Rahmen eines Contracting-Vorhabens für die Bayer AG am Standort im Chempark Leverkusen für eine neue energieeffiziente Herstellungsanlage für Tabletten betrieben.

Alle aktuellen Merkblätter und die Richtlinie zum Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz sowie weitere Informationen stehen unter der Rubrik Antragstellung zur Verfügung.

Informationen zu Webinaren und zur Anmeldung.

26.02.2025 -

Evaluation der EEW (2019-2023)

Einleitung

Wissenswertes zur Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) hält die neue Evaluation bereit, die die Wirkungen des Programms seit dem Start im Jahr 2019 beleuchtet.

grüner Pfeil trifft auf grüner Scheibe ins Zentrum

© stock.adobe.com - Anastasiia

Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) ist ein zentrales Förderprogramm des BMWK, welches im Jahr 2019 in Kraft getreten ist. Das Ziel des Förderprogramms ist die Energie- und Ressourceneffizienz durch Investitionen in der Wirtschaft und den Ausbau der Nutzung an erneuerbarer Prozesswärme in Industrie und Gewerbe zu steigern, um somit auch einen wesentlichen Beitrag zur Treibhausgasneutralität 2045 zu leisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen zu stärken. Hiermit werden Unternehmen vielfältig in sechs Fördermodulen und dem Förderwettbewerb durch Zuschüsse und Kredite unterstützt, um mit ihren Investitionen den Verbrauch von fossiler Energie und Ressourcen zu senken.

Die Wirkungen der EEW vom Programmstart 2019 bis 2023 wurden programm-begleitend evaluiert. Der Erfolg der Bundesförderung ist beachtlich: In den bis Ende 2023 über 55.000 geförderten Projekten konnten jährlich Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten eingespart werden. Insgesamt wurden 2,9 Mrd. Euro an Fördermitteln bewiligt, die im untersuchten Zeitraum rund 9,7 Mrd. Euro an Investitionen bei den geförderten Unternehmen angereizt haben.

Evaluation: Der Förderwettbewerb und die Transformationspläne sind wichtige Elemente der EEW

Im Rahmen der Evaluierung zeigte sich: Der Förderwettbewerb ist ein wichtiges Förderelement der EEW und unterstützt die Dekarbonisierung in Unternehmen auch hinsichtlich des effizienten Einsatzes der Fördermittel pro eingesparter Tonne CO2. Auch mit dem EEW-Modul 5 wird anhand von Anreizen in die Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien von Unternehmen ein wesentlicher Beitrag zur Zielerreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045 geleistet.

Die schrittweise Erhöhung des Rundenbudgets seit Novellierung der Förderrichtlinie 2021, insbesondere seit 2023 führte zu einer deutlichen Erhöhung der Antragszahlen im Förderwettbewerb. Zwischen 2019 und 2023 konnten insgesamt 167 Anträge im Förderwettbewerb bewilligt werden, die mit insgesamt 250 Mio. Euro gefördert werden. Durch die Förderung wurden Investitionen von Unternehmen in Höhe von 506 Mio. Euro in Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie im Bereich Dekarbonisierung der Prozesswärme angereizt. Mit den bis 2023 geförderten Vorhaben wird eine Emissionsminderung von ca. 1,3 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten pro Jahr erreicht.

Das Modul 5 „Transformationsplan“ wurde mit der Novelle zum November 2021 eingeführt. Im Zeitraum 2021 -2023 wurden 687 Pläne bewilligt. Die zugesagte Förderung beträgt insgesamt 6,84 Mio. Euro. Das Modul zeigt positive Tür-Öffner-Effekte: Die Transformationspläne motivieren die Unternehmen auch Anträge in den anderen EEW-Modulen zu stellen. Insgesamt wird in den geförderten Plänen eine Emissionsminderung von den Unternehmen in Höhe von 2,5 Mio. Tonnen an CO2-Aquivalenten über 10 Jahre angestrebt.

Detaillierte Informationen des EEW Abschlussberichts.

Akten Bilder Datepicker Download Drucken E-Mail Einfache-Sprache Externer-Link Facebook Filme Gebaerdensprache2 Home Image-Zoom Karten LinkedIn Menü Nach-oben Pfeil-Slider-links Pfeil-Slider-rechts Suche Teilen Toene Travel-Management Twitter Video Vordrucke-Antraege Webmail Xing Zeiterfassung dropdown iCal