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02.04.2020 -

Besondere Umstände – besondere Maßnahmen für geförderte Projekte im Förderwettbewerb und in STEP up!

Einleitung

Druckluftsystem im Industrieunternehmen

© stock.adobe.com - Ivan Traimak

Nutzen Sie die Chance, gerade auch in der aktuellen Situation und rufen Sie regelmäßig Ihre Fördermittel ab. Während der Laufzeit eines bewilligten Vorhabens können Sie quartalsweise Fördermittel auf Grundlage der entstandenen Kosten geltend machen (bis zu 50 Prozent der bewilligten Fördersumme). Wenn es bei Ihnen auch bedingt durch die aktuelle Corona-Pandemie zu Verzögerungen in der Durchführung Ihrer geförderten Projekte im Förderwettbewerb und von STEP up! oder bei der fristgerechten Abgabe von Berichten oder anderen einzureichenden Unterlagen kommen sollte, bitten wir Sie um eine frühzeitige schriftliche formlose Mitteilung per E-Mail, damit wir die Fristen entsprechend anpassen können.

Zögern Sie nicht! Bei Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt gerne unter unserer Beratungs-Hotline und per E-Mail zur Verfügung.

03.02.2020 -

Novellierung der Richtlinie des Investitionsprogramms
„Bundesförderung Energieeffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb“, seit 15. Februar 2020 gültig

Einleitung

Holzwürfel werden unter der Zahl 2020 nebeneinandergelegt

© stock.adobe.com - oatawa

Seit dem 15. Februar 2020 gibt es einige Anpassungen im Investitionsprogramm „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft-Förderwettbewerb“.

Mit der Novellierung wurden in der Richtlinie und den dazugehörigen Programm-
merkblättern inhaltliche Änderungen zur Förderfähigkeit von Maßnahmen sowie zur Ermittlung der förderfähigen Kosten und Energieeinsparung vorgenommen. Des Weiteren sind Klarstellungen und Konkretisierungen zu Fragestellungen erfolgt, die sich im Laufe der bisherigen Verwaltungspraxis ergeben haben.

Die Förderrichtlinie des Förderwettbewerbs wurde inhaltlich in den folgenden Punkten angepasst:

Bauliche Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Energieeffizienzmaßnahme

Nicht gefördert werden bei baulichen Maßnahmen:

  • die keine unmittelbaren Energieeinsparungen in Prozessen bewirken;
  • die nicht eindeutig und überwiegend einem Prozess zugeordnet werden können oder in den Anwendungsbereich der Energieeinspar-Verordnung fallen.

Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage bzw. Erneuerbaren-Energien-Anlage

Nicht gefördert werden:

  • Maßnahmen an Anlagen, die nach dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) gefördert werden;
  • Neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit Ausnahme von Anlagen zur Prozesswärmebereitstellung aus den folgenden erneuerbaren Energien: Solarkollektoranlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen.
  • Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit Ausnahme von Maßnahmen zur Erschließung bislang ungenutzter Wärmepotenziale der Abgasströme;
  • Wärmenetze, die nach § 18 KWKG gefördert werden können;
  • Anlagen und Maßnahmen, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden können mit Ausnahme von Anlagen zur Prozesswärmebereitstellung aus den oben genannten erneuerbaren Energien.

Berechnung der energiekostenbezogenen Amortisationszeit

  • Besteht ein Vorhaben aus mehreren voneinander unabhängigen Maßnahmen, welche keinerlei Wechselwirkungen miteinander aufweisen, muss jede einzelne Maßnahme eine Amortisationszeit von mindestens vier Jahren (ohne Förderung) aufweisen.

Weitere Klarstellungen und Konkretisierungen

  • Ermittlung der betriebsüblichen Nutzungsdauer für eine zu ersetzende Anlage:
    Grundlage sind Abschreibungstabellen (AfA) vom Bundesministerium der Finanzen. Die betriebsübliche Nutzungsdauer ergibt sich durch die Multiplikation des AfA-Wertes mit dem Faktor 1,5. Ist eine Anlage nicht gelistet, wird die steuerrechtlich relevante Abschreibungsdauer zugrunde gelegt.
  • Einsparkonzept: Klarstellung, dass ausschließlich die Kosten für die Erstellung des Einsparkonzepts förderfähig sind. Erfolgs- oder Leistungsprämien jedweder Art sind nicht förderfähig
  • Konkretisierung zur Berechnung der Endenergieeinsparung bzw. CO2 -Einsparungen bei Änderung des Systemsnutzens: Führt die Umsetzung der beantragten Maßnahmen zu einer Veränderung des Systemnutzens, beispielsweise zu einer Erhöhung des Outputs, ergibt sich die Energie- bzw. CO2 -Einsparung grundsätzlich aus der Differenz des spezifischen Energiebedarfs von Ist- und Soll-Zustand und der Multiplikation des Ergebnisses mit dem Systemnutzen (Stückzahl, Output-Einheiten o. Ä.) im Ist-Zustand. Weitere detaillierte Informationen stehen im Merkblatt „Allgemeine Hinweise zur Antragstellung“ unter dem Navigationsbereich Antragstellung zur Verfügung.
  • Konkretisierung zur Ermittlung des Betriebsgewinns für Wärmeverteilnetze und Verbindungsleitungen: Eine detaillierte Erläuterung finden Sie im Merkblatt zu den „Investitionsmehrkosten“ unter dem Navigationsbereich Antragstellung.

Die vorstehend genannten Änderungen gelten in Abhängigkeit der jeweiligen Fördermodalitäten weitestgehend auch für das Programm "Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“.

05.12.2019 -

Der Förderwettbewerb nimmt Fahrt auf
Unternehmen verbessern Ihre Energieeffizienz und jagen CO2

Einleitung

Ein rechter Zeigefinger tippt auf ein Häkchen, das auf eine Glaswand gemalt ist

© stock.adobe.com – Urupong

Am 30. September 2019 wurde um 15:00 Uhr die zweite Wettbewerbsrunde im Rahmen der "Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb" aufgrund einer Budgetüberzeichnung vorzeitig geschlossen. Der Förderwettbewerb läuft somit weiter positiv an: Eine Vielzahl an energieeffizienten Maßnahmen wurden von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie beispielsweise aus der Lebensmittel-, Stahl-, Chemie-, Papier-, Galvanik- und Oberflächenindustrie im Förderwettbewerb eingereicht. Die geförderten Projekte der Runde wollen rund 39.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Bei den in der zweiten Runde im Wettbewerb erfolgreichen Unternehmen wird ein Gesamtinvestitionsvolumen in Energieeffizienz in Höhe von ca. 21 Mio. Euro angestoßen. Die Unternehmen nutzen so die Chance, Ihre Energieeffizienz-Projekte mit hohen Amortisationszeiten umzusetzen.

Das zentrale Kriterium für die Förderentscheidung ist die Fördereffizienz, d.h. die beantragte Förderung pro eingesparter Tonne CO2. Je höher die durch eine Energieeinsparung erzielte CO2-Einsparung im Vergleich zur beantragten Fördersumme, desto besser sind die Chancen im Wettbewerb.

Die Fördereffizienz des Projektes, das in einer Wettbewerbsrunde die letzte Förderung erhalten hat, wird in jeder Runde neu ermittelt und ist von den in der jeweiligen Runde eingereichten Anträgen abhängig. Das heißt: die Fördereffizienz der letzten Runde hat keine Aussagekraft für die Fördereffizienz der nächsten Runde. Diese kann in zukünftigen Runden auch (deutlich) höher oder niedriger ausfallen als in der ersten Runde. Die Fördereffizienzen der ersten Runden sind entsprechend nicht repräsentativ und werden daher vorerst nicht veröffentlicht. Nach Abschluss der ersten drei Runden wird die Fördereffizienz jedoch voraussichtlich bekannt gegeben.

Der Förderwettbewerb Energieeffizienz geht auch 2020 weiter! Weitere Informationen zu den Runden erhalten Sie unter Wettbewerbsrunden.

24.10.2019 -

Dritte Wettbewerbsrunde im Förderwettbewerb Energieeffizienz
Bis zu 50 % Zuschuss (ohne Förderdeckel) für mehr Energieeffizienz, keine de-minimis Förderung und kurze Bearbeitungszeiten sind garantiert!

Einleitung

Ein Mann zeigt mit dem linken Zeigefinger auf das Symbol CO2

© stock.adobe.com - NicoElNino

Am 30. September 2019 startete die dritte Wettbewerbsrunde des Förderwettbewerbs Energieeffizienz. Unternehmen haben erneut die Chance für Ihre geplanten Energieeffizienzmaßnahmen bis zu 50 Prozent Förderung (ohne Förderdeckel, keine de-minimis Förderung) zu erhalten. In den letzten zwei Wettbewerbsrunden hat sich auch gezeigt: Ein schlankes und schnelles Antragsverfahren mit kurzen Bearbeitungszeiten unterstützt die Unternehmen, gerade auch ambitionierte Projekte mit viel CO2-Einsparung und mit einer hohen Amortisationszeit ökonomisch zu realisieren.

Seien Sie dabei und nutzen auch Sie die Chance! Die dritte Runde läuft bis maximal 31. Dezember 2019. Aber aufgepasst: Wird das Rundenbudget Budget (7 Mio. Euro in der dritten Wettbewerbsrunde) deutlich überzeichnet, kann die Runde auch früher geschlossen werden. Eine frühzeitige Antragstellung kann sich daher lohnen! Im Anschluss startet gleich die nächste Runde, somit ist eine kontinuierliche Antragstellung möglich.

Der Förderwettbewerb Energieeffizienz richtet sich an private und kommunale Unternehmen (inkl. Contractoren und Freiberufler). Gefördert werden investive Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken und sich ohne Förderung erst nach einem Zeitraum von mindestens vier Jahren (energiekostenbezogene Amortisationszeit) rechnen würden. Projektanträge können kontinuierlich im Förderwettbewerb gestellt werden. Es gibt mehrere Wettbewerbsrunden pro Jahr mit entsprechenden Stichtagen und Budget. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite unter Wettbewerbsrunden.

Das Programm ist offen für alle Technologien, Branchen und Sektoren. Inspirationen für förderfähige Projekte stehen Ihnen auf der Webseite unter Projektideen zur Verfügung.

Sie haben bereits eine Idee? Nutzen Sie den Fördereffizienz-Rechner, mit dem Sie schnell und einfach prüfen können, welche Fördereffizienz Ihr (Kunden-)Projekt aufweist und ob das Projekt die Voraussetzung einer energiebezogenen Amortisationszeit von mindestens vier Jahren (ohne Förderung) erfüllt. Zudem können Sie selbst errechnen, wie viel Förderung Sie für Ihr Projekt bekommen können.

Alle Antragsunterlagen stehen Ihnen unter Antragstellung zur Verfügung.

Sie haben noch weitere Fragen zum Förderwettbewerb, zur Antragstellung und zu Ihrer geplanten Maßnahme? Dann zögern Sie nicht! Nutzen Sie Ihre die ca. einstündigen Online-Tutorials, in denen Sie auch Fragen direkt online an die Experten stellen können. Die Termine finden Sie unter Veranstaltungen. Gerne können Sie auch direkt die Beratungs-Hotline kontaktieren.

30.08.2019 -

Erstes Resümee: Erfolgreicher Start des neuen Programms „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb“ Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb für mehr Effizienz

Einleitung

Mann mit Bauhelm und Klemmbrett unter dem Arm vor einer Industrieanlage

© istockphoto.com - metamorworks

Am 30. Juni 2019 endete die erste Wettbewerbsrunde im Rahmen der "Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Förderwettbewerb" erfolgreich. Mit den im Wettbewerb geförderten Projekten können rund 21.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Damit wird bei den Unternehmen in der ersten Wettbewerbsrunde ein Gesamtinvestitionsvolumen in Energieeffizienz in Höhe von ca. 15 Mio. Euro angestoßen.

Die erste Runde hat gezeigt: Die Unternehmen scheuen nicht das Risiko mit Ihren Energieeffizienzprojekten in den Förderwettbewerb zu gehen, sondern nutzen vielmehr die Chance gerade ambitionierte Projekte mit einer hohen Amortisationszeit ökonomisch realisieren zu können. Wichtig für Unternehmen sind dabei auch ein schlankes und schnelleres Antragsverfahren sowie kürzere Bearbeitungszeiten. Auch das konnte in der ersten Runde des Förderwettbewerbs erfolgreich umgesetzt werden.

Zentrales Kriterium für die Förderentscheidung ist die Fördereffizienz, d.h. die beantragte Förderung pro eingesparte Tonne CO2. Je höher also die durch eine Energieeinsparung erzielte CO2-Einsparung im Vergleich zur beantragten Fördersumme, desto besser sind die Chancen im Wettbewerb.

Die Fördereffizienz des Projektes, das in einer Wettbewerbsrunde die letzte Förderung erhalten hat, wird jede Runde neu ermittelt und ist von den in der jeweiligen Runde eingereichten Anträgen abhängig. Das heißt: die Fördereffizienz der letzten Runde hat keine Aussagekraft für die Fördereffizienz der nächsten Runde. Diese kann in zukünftigen Runden auch (deutlich) höher oder niedriger ausfallen als in der ersten Runde. Die Fördereffizienz der ersten Runde ist entsprechend nicht repräsentativ und wird daher vorerst nicht veröffentlicht. Nach Abschluss der ersten drei Runden wird die Fördereffizienz jedoch bekannt gegeben.

Aufgepasst! Die zweite Wettbewerbsrunde läuft bereits seit 01.07.2019 bis maximal Ende September. Wird das Rundenbudget Budget (7 Mio. Euro in der zweiten Wettbewerbsrunde) deutlich überzeichnet, kann die Runde auch früher geschlossen werden. Eine frühzeitige Antragstellung kann sich daher lohnen!
Weitere Informationen zu den Runden erhalten Sie unter Wettbewerbsrunden.

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